Interview Daniel

Daniel Hettegger zieht es in die Berge. Sooft er Zeit findet, wandert er in der Großarler Almlandschaft umher, stürmt Gipfel und kehrt in Almhütten ein. Da ist er genau wie sein Vater. Oft sind auch Gäste an seiner Seite zu finden.
Daniel ist der Zehnte in der Reihe der Hettegger-Kinder von Anna und Peter. „Auf der einen Seite ist es schön, wenn man viele Geschwister hat, die einen in Schutz nehmen und auf einen aufpassen“, erzählt Daniel. Aber es gibt natürlich auch eine andere Seite, eine, die „teilen“ heißt. "Gewand", Schuhe und Ski musste Daniel oft von seinen Geschwistern übernehmen. „Ich war schon 14 Jahre alt, als ich, meine ersten eigenen Ski bekommen habe“, sagt Daniel. Teilen mussten sie auch ab und zu ihr Bett. Denn wenn mehr Gäste im Anmarsch waren, als es freie Betten gab, wurden die Buben in ein Zimmer verfrachtet. „Das hat uns zusammengeschweißt.
Denn es ist nicht selbstverständlich, dass Geschwister so gut miteinander auskommen und so viel Nähe vertragen“, sagt Daniel.
Eines kann Daniel jedoch nicht: ruhig sitzen bleiben. Immer wieder schaut er in die Runde, ob alles passt, ob jemand seine Hilfe braucht, ob er aufspringen und lossprinten soll, um Koffer zu tragen, beim Servieren mit anzupacken oder um im Hotel nach dem Rechten zu sehen. „Ich glaube, ich habe die schönste Arbeit im Haus“, sagt Daniel, der für die gesamte Haustechnik verantwortlich ist. Wo eine Hand gebraucht wird, dort taucht er auf – so schnell kann man gar nicht schauen. Und sieht man ihn nicht im Hotel herumrennen, dann ist er mit Sicherheit in den Bergen unterwegs. Wie sein Vater marschiert er mit Gästen von einer Alm auf die nächste. Oder steht in aller Herrgottsfrühe auf, bewaffnet mit einer Taschenlampe und einem schlaftrunkenen Lächeln, und freut sich, wenn ihm am Weg auf den Gipfel ein Rudel Gämsen über den Weg läuft. „Am liebsten bin ich hier in Großarl unterwegs“, sagt er. „Die uneingeschränkte Fernsicht, das ist für mich das Schönste. Da siehst Hunderte Kilometer weit, dass ist schon ein besonderes Gefühl.“
Und in dem Moment, dort oben am Gipfel, da wird dann auch Daniel langsam ruhig. Hat dann nur mehr Augen für den Ausblick. Und für die Freiheit, die es dort zum Abholen gibt. Nach einer großen Portion frischer Luft, Fernsicht und Ruhe wartet die nächste Belohnung auf ihn: in eine Hütte einkehren.
„Eine gute Jause essen und gemütlich ein Bier trinken – das gehört einfach zu einer gscheiten Wanderung dazu“, sagt er und grinst von einem Ohr zum anderen. Wie immer, ist er guter Dinge.
Wie sein Vater wandert auch Daniel gerne auf die Karseggalm. Und besucht dort den Willi, der die Alm im Sommer bewirtschaftet und im Winter im Hotel EDELWEISS anzutreffen ist.
 
 
Daniel Hettegger
 
verfasst von Daniel Hettegger
 
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