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Oma & Opa erzählen vom Winterurlaub im Salzburger Land

Verfasst am Donnerstag, 6. Dezember 2012

Oma & Opa Oma & Opa Wer heute nach Großarl kommt, erreicht uns stets auf sicheren Wegen. Eine breite Straße führt über eine feste Brücke hinweg ins Tal. Auch wenn im tiefsten Winter perfekt präparierte Pisten rund um die urigen Hütten im Tal der Almen warten. Der Weg zu uns ist immer frei.

Ein Edelweiss, das auch im Winter blüht

Das war aber nicht immer so. Peter und Anna Hettegger, die Großeltern unserer Familie und Gründer des Edelweiss, wissen das noch sehr gut. Vor über 30 Jahren errichteten sie eine kleine Pension in Großarl. Im Laufe der Jahre entwickelte sich daraus unser stolzes Hotel. Noch heute trifft man die beiden beinahe täglich im Betrieb an. In einem Familienbetrieb gibt es eben für alle immer etwas zu tun.

Sie erinnern sich noch gut an die Zeit, als sie die ersten Gäste in Empfang nahmen. Und auch daran, dass es nicht immer ganz so einfach war wie heute, das winterliche Großarltal zu erreichen.

Auf ins Abenteuer: Winterurlaub im Salzburger Land


Hotel Edelweiss im Winter Hotel Edelweiss im Winter „Bevor die Brücke gebaut wurde, führte die Straße nämlich an einem Hang entlang“,
erinnert sich Oma Anna Hettegger. Oft versperrten im Winter Lawinenkegel den Weg. Dann musste man große Umwege in Kauf nehmen, wollte man ins Tal gelangen. Doch auch mit der Brücke war zu Anfang noch nicht alles so wie heute. Zum Teil führte der neue Weg lediglich über eine einspurige Schotterstraße. Alsbald wurden aber Verbesserungen vorgenommen. Über die Jahre entstand eine durchgängig befestigte Straße. Seither gelangt man Sommer wie Winter auf sicheren und immer offenen Wegen zu uns nach Großarl.

Winterurlaub im Salzburger Land, wo alles klein anfing

Aber auch abseits des Ortes und der Straßen hat sich im winterlichen Großarltal viel getan. Peter Hettegger senior war lange Zeit bei den Großarler Bergbahen tätig. Er erlebte deren Wandel hautnah mit. „Erst gab es dort, wo heute die Gondelbahn hinaufgeht, nur einen Einer-Sessellift. 1971 wurden dann weiter oben zwei Schlepplifte dazugebaut und die Skischaukel Großarl-Gastein entstand. Von da an ging‘s stetig bergauf mit den Bahnen und Anfang der 90er kam die Gondelbahn dazu“, erzählt er von den Veränderungen.

So wie die beiden mit ihrer Pension, fingen auch die Pistenbetriebe um Großarl eben klein an. „Pistengeräte und Beschneiungsanlagen, das gab es alles noch nicht“, erinnert Peter Hettegger sich schmunzelnd.

Vom Tampern, Riedlnschlagen und Pistentreten

„Wir sind damals noch tampern gegangen, haben mit den Schneehauern und der Schaufel die größten Riedln abgeschlagen und dann alles mit den Skiern festgetreten. Fünf, sechs junge Burschen waren wir da, die früh morgens schon die Pisten vorbereitet haben“, erzählt er gerne von früher. Falls Sie sich jetzt fragen, was die jungen Männer da am Berg getrieben haben, wir erklären‘s Ihnen gerne: Mit den Schneehauern (Skischuhen) und der Schaufel wurden erst die größten Schneehügel und Unebenheiten (Riedln) am Hang gelockert und beseitigt. Danach wurde beim Tampern alles mit den Skiern festgetreten und glattgerutscht. So entstanden liebevoll präparierte Abfahrten, auf denen Einheimische und Gäste sich tummelten.

Winterurlaub wie damals im Salzburger Land

Heute werden auf der Skischaukel Großarltal-Dorfgastein mit modernstem Pistengerät über 80 Pistenkilometer für Anfänger und Profis präpariert. Fünf Gondelbahnen, acht Sessellifte und fünf Schlepplifte stehen Ihnen hier zur Verfügung. Wie im Hotel Edelweiss ist auch im Skigebiet über den Dächern Großarls heute eben alles ein wenig größer. Die Gastfreundschaft, mit der Sie im Winterparadies Großarltal und bei uns empfangen werden, ist aber immer noch dieselbe wie damals! Und wenn Sie selbst mal tampern gehen wollen, zeigt Opa Peter Hettegger Ihnen sicher gerne, wie das geht …

Hotel Edelweiss im Winter Hotel Edelweiss im Winter

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