Wellness-Lexikon
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Haysche TrennkostDer amerikanische Arzt Howard Hay entwickelte Ende des 19. Jahrhunderts die Theorie, daß Eiweiß und Kohlenhydrate nicht zusammen verspeist werden dürfen, da bei einer Kombination beider die Kohlenhydrate nicht verdaut werden können und dadurch im Darm zu gären beginnen. Diese Gährungsvorgänge sollen, so Hay, eine bedeutende Krankheitsursache darstellen.
Das Trennen von eiweißreicher und kohlenhydratreicher Kost, soll nicht nur den Verdauungsvorgang regulieren, beschleunigen und gesund erhalten, sondern auch eine Vielzahl von Krankheiten heilen können. Die Haysche Trennkost ist im Alltag nur schwer praktikabel und umständlich. Die tatsächliche Auswirkung dieser Theorie ist noch nicht ausreichend geklärt.
HeubadEingebettet in lockerem angefeuchtetem Alpenheu. Die Inhaltsstoffe von Blüten und Früchten der Gräser wirken durchblutungsfördernd, muskelentspannend, entgiftend und entschlackend.
Hydro-Jet » Ein wandernder Wasserstrahl massiert durch eine Gummimatte hindurch, auf der Sie völlig trocken liegen.
IsmakogieDie natürliche Schwingung des Körpers: Die Ismakogie beruht auf dem natürlichen Schwingungsrhythmus, der unser ganzes Sein umfaßt. Die Wiener Kosmetikerin Prof. Anne Seidel hat daraus vor knapp 60 Jahren eine Bewegungslehre für natürliche Körperhaltung entwickelt, die das harmonische Muskelspiel wieder bewußt werden läßt und damit sowohl Gesundheit als auch gutes Aussehen bringt.
Neue Anwendungsbereiche erschlossen: Dr. Podleschak hat mit ihrem fundierten medizinischen Wissen die Lehre weiter ausgebaut und mit großem Erfolg neue Anwendungsbereiche erschlossen: "Ich erkannte, daß man durch richtige Haltung, Atmung und Bewegung Haltungsschäden bessern bzw. heilen kann. Das gilt für den Schulter- und Nackenbereich, aber auch für alle Gelenke und Probleme im kleinen Becken: Prostatabeschwerden, Gebärmuttersenkung, Inkontinenz und Leistenbrüche. Auch Stoffwechselerkrankungen und Kreislaufprobleme werden beeinflußt, denn der Atem ist Träger des Stoffwechselgeschehens."
IsometrikIsometrik sind leichte Spannungsübungen, durch die gezielt Muskeln aufgebaut werden. Man spannt einzelne Muskelgruppen ohne Bewegung an und lockert sie nach einer bestimmten Zeit wieder. Durch mehrmaliges Wiederholen bewirkt dieses Muskeltraining eine Kräftigung. Besonders geeignet für Personen mit eingeschränkten Bewegungsabläufen (z. B. bei Gipsverbänden).
Jacobsen EntspannungDie progressive Muskelrelaxation (kurz PMR) nach E. Jacobsen (1885-1976) dient der frühzeitigen Wahrnehmung und nach Möglichkeit auch aktiven Verminderung von Spannungszuständen in der Muskulatur.
Die Durchführung erfolgt in drei Phasen:
In einer psychologischen Vorbereitungsphase werden die Therapie erläutert und Ängste abgebaut.
Es folgt die Anwendungsphase. Der Therapeut gibt Signale zu An- und Entspannung von Muskelgruppen, z. B. zum Faustschließen. Der Patient soll sich auf die Wahrnehmung von An- und Entspannung konzentrieren. Sechzehn Muskelgruppen sind in ihrer Behandlungsabfolge festgelegt. Nach der Übung wird der Patient seiner Tiefenentspannung überlassen und dann langsam zurückgeholt. Der Schritt des Zurückholens aus der tiefen Entspannung ist für den Erfolg, aber auch für den ungefährlichen Ablauf der Therapie sehr wichtig. In einer dritten und letzten Phase werden positive und negative Wahrnehmungen sowie die empfundene Tiefe der Entspannung besprochen.
Die bewusste Entspannung bewirkt eine Aktivierung des Parasympathikus, also des Anteils des vegetativen Nervensystems, der für die Senkung des Blutdrucks, die Abnahme der Herzschlagrate, Entspannung der Muskulatur und tiefe und langsame Atmung zuständig ist.
Kaiserbad Der Kaiserbad-Zuber besteht aus massiver Glockenbronze. Der Benutzer fühlt sich in diesem königlichen Zuber wie ein "Kaiser". Bequem haben zwei Personen in dieser Wanne Platz. Die ideale Wärmeleitfähigkeit, gepaart mit einem Kräuteraufguss in einem Leinensäckchen, wirken wahre Wunder.
· Stärkung des Immunsystems
· zur unterstützenden Behandlung akuter Erkältungs- und Muskulatursymthome
· Stressabbau und Erholung
· normale Badewassertemperatur
· empfohlenen Aufenthaltsdauer: ca. 20 Minuten
· danach: 20-30 Minuten ruhen
Kraxenofen Auf alten Bergbauernhöfen war der Kraxenofen fester Bestandteil der guten Stube. Die moderne Version besteht aus bequemen Mauersitznischen, in die mit herrlich duftendem Heu gefüllte Raufen, die sogenannten Kraxen, eingepasst sind.
Das Heu wird mit aufsteigendem Wasserdampf allmählich durchwärmt. Durch das Aufheizen entfaltet es in den wie komfortable Rückenlehnen geformten Kraxen seine wohltuenden Eigenschaften, entspannend und belebend.