Interview Lilli

Sie ist ein Wirbelwind, ein Tausendsassa, eine Glücksfee. Dort, wo sie auftaucht, hinterlässt sie Spuren kleiner und großer Glücksmomente. Oder zumindest den Nachhall ihres Lachens. Sternschnuppenjagen gehört zu ihren spontanen Einfällen. Und das Aufsuchen von Kraftplätzen. Davon gibt es in Großarl genügend.
Immer lachend, immer glucksend, immer fröhlich, die Haare wie ein Wirbelwind in alle Richtungen – so kenne ich Lilli. Ein verschmitztes Lächeln im Gesicht und los geht’s, egal, was gerade an Abenteuern und Herausforderungen zu bestehen ist. Sie um sich zu haben – alleine das tut schon gut. Und nun darf ich mich auch noch in ihre bewährten Hände begeben. Und eine Stunde lang von ihr massieren lassen. Ich bin ein Glückskind.
Lilli holt mich von der Spa-Rezeption ab, öffnet mir Türen, huscht vor mir durch Gänge. Ich ahne schon, dass das Zurückfinden ohne sie vielleicht nicht ganz so einfach werden wird. Das macht aber nichts. Schließlich ist Sich-Verirren eine gute Taktik, Neues zu entdecken.
Ich folge ihr. Sie öffnet eine letzte Türe, dann sind wir angekommen. Ich bin in einem Klangraum, voller guter Schwingungen. Lilli erklärt mir etwas, aber mein Kopf hat schon abgeschalten, mein Körper lässt sich fallen, das Denken ist eingestellt. Ich wähle noch drei Stäbchen aus – nehme die aus Rosenquarz –, und Lilly beginnt, mit den Stäbchen entlang der Meridiane zu segeln. Akupunkt-Massage heißt die Anwendung, mit der mich Lilli verwöhnt. Es ist meine erste. Und auch wenn die Verspannungen in den Schultern, die ich mir eingeheimst habe, nach tatkräftiger Entsorgung schreien, ist die Akupunkt-Massage genau das, was mein Körper jetzt braucht. Durch sanftes Streichen entlang der Meridiane kommt der Energiefluss wieder ins Gleichgewicht. Es ist, als ob sich plötzlich alle Schleusen öffneten und Sehnsüchte, Abschiede, Vergangenes und das gedankliche Wirrwarr weggespült würde. Und dann herrscht endlich Ruhe in den sonst so aufgebrachten Zellen.
Lilli hat sich still aus dem Raum bewegt, ich bleibe, lasse die Schwingungen noch einmal in meinen Körper eintauchen und atme auf. Beim Zurückgehen verlaufe ich mich. Ich wusste es ja.
Eigene Weltanschauung „Die Akupunkt-Massage“, erzählt Lilli, ist für sie eine eigene Weltanschauung. „Ich bin aus dem Kurs zurückgekommen und habe gewusst, das ist das Richtige.” Die APM, wie diese Kunstform des Massierens ganz unromantisch heißt, hat Lilli in ihrem Sein bestärkt. „Ich habe gleich von Anfang an die Stäbchen in die Hand genommen und die Meridiane gesucht, so, als hätte ich das schon immer gemacht. Das war mir nicht neu. Das war verborgenes Wissen, das sich wieder zeigen durfte.“
Sie hängte ihren Beruf als Wirtin an den Nagel und folgte ihrer Berufung. „Die Regenerationswoche – das ist auch ein Baby von mir“, erzählt sie.
Fünf Frauen, die Lilli schon lange kennen, haben sie gebeten, eine Woche nur für sie zu gestalten: mit Kosmetikbehandlungen, Akupunkt-Massagen, Wanderungen, Heilmeditation, Yoga – ganz persönlich auf die fünf abgestimmt. Für mich würde sie eine „Glückswoche“ zusammenstellen, sagt sie.
Und erzählt mir gleich von den Glücksmomenten, als sie eines Abends spontan beschloss, um Mitternacht auf den Kreuzkogel hinaufzuwandern, um zusammen mit einer Freundin Sternschnuppen zu schauen. Beide sprühten vor Energie. Denn davor waren sie bei der "Venusblume" gewesen, einem von Lillis Kraftplätzen. Mitten im Wald, der nach Märchen und Zauber aussieht, auf einem Platz zwischen meterhohen Buchen, sanftem Moos und weichem Waldboden. „Kraftplätze gibt es hier viele“, erzählt Lilli. Ein anderer heißt „Gretchen-Ruhe“ und ist ein Energiewanderweg, in der Nähe vom Hotel EDELWEISS. „Da bist du in einer anderen Welt, siehst Glühwürmchen und Elfen. Wenn du es zulässt." Was für ein Glück.
 
 
Lilli Hettegger
 
verfasst von Lilli Hettegger
 
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