Interview Christine

Christine Hettegger war fünf Jahre lang gerne im Service gesehen. Früh, mittags und abends huschte sie von einem Gast zu anderen, immer aufmerksam, freundlich, fröhlich. Jetzt hat sie ihren Platz an der Rezeption gefunden. Das macht ihr noch mehr Spaß – so scheint es. „Mir gefällt das, wenn die Gäste hereinkommen, wenn ich sie begrüßen kann, wenn ich mit ihnen den Check-in mache, sie auf ihr Zimmer begleite, ihnen das Haus zeige.“
Und wer weiß, vielleicht wird Christine auch noch an einem anderen Platz im Hotel ihrer Eltern ihr Wesen zum Vorschein bringen. Denn genau das ist hier möglich: Einmal hier und einmal da hinein schnuppern, einen neuen Arbeitsplatz ausprobieren, zu seinem alten wieder zurückkehren. „Bei uns macht eigentlich jeder alles“, erzählt Christine und das ist typisch für den Familienbetrieb der Hetteggers. Anpacken wo Hilfe benötigt wird, zusammenhalten, seine Talente einsetzen und „einfach so sein, wie man gestrickt ist”, sagt Christine. „Wir sind eine Großfamilie, da steht jeder hinter jedem und das gibt viel Halt.“ Ein unschätzbarer Wert, Halt zu haben in dem wer man ist und was man tut. Und wenn dann einer geht, so wie Christines Schwester Martina, die nun mit ihrem Mann Thomas Hettegger in Berchtesgaden das EDELWEISS leitet, dann ist das ein grober Einschnitt.
Dann hinterlässt sie eine Lücke, die nicht zu schließen ist, auch wenn sie nur eine Autostunde entfernt ist. Und sie geht Christine ab, wenn man im Kreise der Familie einen Ausflug auf eine der vielen schönen Almen macht und alle beisammen sind. Fast alle. Eine Familie zu sein und dazu noch so eine große hat bei den Hetteggers einen hohen Stellenwert. In ihr kann man aufwachsen, groß werden, seinen Platz finden, Halt bekommen – und zwar von Kindesbeinen an. Denn es gibt immer jemanden, der da ist, auf einen aufpasst, an der Hand nimmt, ins Bett bringt - auch wenn man noch lieber bei der Mutter in der Küche geblieben wäre, am liebsten bis spät in die Nacht hinein. So wie das bei Christine und ihrem Bruder Stefan der Fall war, als sie noch kleine Knirpse waren.

Lebensrezept

Ein fröhliches Gemüt zu haben, das ist Christines Lebensrezept. Das hat sie sich von Oma und Opa abgeschaut und von ihren Eltern. Und noch eines zählt für sie: Nahe bei der Familie zu sein. Christine hatte einmal überlegt, Friseurin zu werden, der Beruf hätte ihr gut gefallen. Und so folgte sie dieser Idee bis nach Köln, wo ein Stammgast vom EDELWEISS einige Friseursalons hat, und machte dort ein Praktikum. Doch bald kehrte sie wieder zurück: „Das war mir einfach viel zu weit weg von der Familie.“
 
 
Christine Hettegger
 
verfasst von Christine Hettegger
 
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