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Bräuche und Traditionen im Großarltal

Brauchtum im Salzburger Land

Das heutige Brauchtum, das im Großarltal gepflegt wird, ist eine Mischung aus bäuerlicher Tradition und kirchlichen Einflüssen. Haben Sie schon einmal gesehen, wie prachtvoll geschmückte Kühe von der Weide getrieben werden? Oder wie Menschen als gehörnte und bepelzte Ungeheuer verkleidet durch die Straßen ziehen? Nein? Dann wird es Zeit für einen Urlaub im Großarltal.

Almabtrieb im Großarltal Almabtrieb im Großarltal Von der Fronleichnams-Prozession über das Erntedankfest bis zum Bergadvent sind Bräuche im Großarltal ein wichtiger Teil des täglichen Lebens. Die Großarler teilen Ihre Traditionen gerne mit den Urlaubsgästen des Salzburger Landes. Ganz gleich, wann Sie Großarl besuchen, eine saisonale Besonderheit können Sie beinahe immer miterleben.

Brauchtum im Frühjahr

Wenn die Schneedecke langsam schmilzt und der Frühling auch in Großarl Einzug hält, sind es die kirchlichen Feste, die gefeiert werden: die Fronleichnams-Prozession und natürlich die Karwoche vor Ostern, in der jedes Jahr die Palmweihe stattfindet. Eher weltlich geht es beim Maibaumaufstellen zu: Bei Bier, Salzburger Schmankerln und zünftiger Volksmusik wird der geschmückte Maibaum aufgestellt – ein richtiges Volksfest eben.

Bauernherbst – bergbäuerliche Tradition

Das Ende des Almsommers ist, wie könnte es anders sein – der Beginn einer neuen bergbäuerlichen Jahreszeit: Der Bauernherbst hält Einzug. Ein besonderes Fest ist der Almabtrieb, bei dem die Rinder von der Alm wieder ins Tal gebracht werden. Zu diesem Anlass werden die Köpfe der Kühe mit prachtvollem Blumenschmuck verziert. Mit einer Ausnahme: Hat ein Rind einer Herde den Almsommer nicht unbeschadet überstanden, wird zum Zeichen auf den Schmuck verzichtet.

Besuch vom Krampus

Bergadvent in Großarl Bergadvent in Großarl Unheimlich sehen die pelzigen Kreaturen mit ihren langen Hörnern und gruseligen Masken aus. Doch ursprünglich hatten „Kramperl" und Perchten die Aufgabe, die bösen Geister aus den Häusern der Großarler zu vertreiben. Dazu zogen sie, gemeinsam mit dem Nikolaus von Familie zu Familie. Heute sind es eher die großen Perchtenläufe auf dem Marktplatz, bei denen die Kramperl zum Einsatz kommen. Dabei sehen sie aber nicht weniger unheimlich aus. Die Perchten-Masken werden im Großarltal übrigens auch heute noch von Hand geschnitzt.

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